Duy Khoa Pham

Duy Khoa Pham, genannt Khoa, kommt aus Ho-Chi- Minh-Stadt, einem ehemaligen Fischerdorf aus dem 1.-6. Jahrhundert nach Christus. Wir kennen diese Stadt noch unter ihrem alten Namen: Sài Gòn. Mit ihren 10 bis 11 Millionen Einwohnern ist sie heute die größte Metropole und das wirtschaftliche Zentrum Vietnams. Dieses Land hat rund 90 Millionen Einwohner, ca. sechs Millionen sind Katholiken. Der Glaube wächst, ebenso die Zahl der Priesterberufungen.

Khoa mit seiner Großmuter

Khoa wuchs als einziges Kind in familiärer Geborgenheit bei seinen Eltern und seiner Großmutter auf. Von ihr lernte er den katholischen Glauben kennen. Er liebte sie sehr.
Früh erkannten seine Mutter und Großmutter Khoa’s Berufung und unterstützen ihn im Gebet. Auch Khoa verspürte einen Ruf und betete. Bald darauf wusste er, dass er in ein Seminar eintreten wollte. Doch sein Beichtvater riet ihm, zunächst ein Studium zu absolvieren. Khoa entschied sich für beides und studierte, während er sich parallel auf das Leben im Priesterseminar vorbereitete.

Dann starb seine Großmutter. Ihr Tod setzte ihm so zu, dass er sich seiner Berufung nicht mehr so sicher war. In dieser Zeit der Prüfung und inneren Not betete er inständig. Gott antwortete und schenkte ihm die erbetene Klarheit. Diese überwältigende Erfahrung bewegte ihn dazu, sich und sein Leben vertrauensvoll ganz in Gottes Hand zu geben. Er absolvierte seine Studien und trat ins Seminar ein.

Khoa möchte Missionspriester werden und zu den Menschen in seiner Diözese Bùi Môn gehen. Sie befindet sich in der Peripherie, und es gibt dort sehr wenige Priester. Die Kirche ist kaum präsent, auch die seelische Not ist groß.
Sein Bischof hat Khoa zum Studium an die Päpstliche Universität Santa Croce nach Rom geschickt. Dort ist er auf ein Stipendium angewiesen.

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